Informations-, Kommunikations- und Sensibilisierungskampagnen zum Schutz von Naturräumen und Landschaften

EFRE (ETZ A, grenzübergreifend)

Rheinland-Pfalz Saarland

Die nachfolgenden Inhalte stammen aus dem Kooperationsprogramm "Interreg V A Grande Region/Großregion (FR-BE-DE-LU)" (genehmigt am: 19.05.2016).

Kurzbeschreibung

Um den Informationsstand, das Bewusstsein und das Verantwortungsgefühl jedes Einzelnen für Umweltthemen zu schärfen und damit auf die Veränderung von individuellen und kollektiven Gewohnheiten hinzuwirken, sollen gemeinsame Informations-, Kommunikations- und Sensibilisierungsmaßnahmen unterstützt werden.

Förderziel

Bewohnerinnen und Bewohner der Großregion sollen über die Herausforderungen des Klimawandels, die Nutzung natürlicher Ressourcen oder den Schutz von Naturräumen aufgeklärt werden.

Fördergegenstände

Wissenstransfer, Information, Kommunikation, Beteiligung, Vernetzung, Kooperation

Zuwendungsempfänger

Die Begünstigten sind insbesondere:

  • Öffentliche Verwaltungen und Einrichtungen öffentlichen Interesses.
  • Forschungsinstitute und Universitäten.
  • Kammern.
  • Natur- und Nationalparke.
  • Genossenschaften.
  • Landwirtschaftliche Betriebe.
  • Tourismusakteure (Touristeninformation etc.).
  • Vereine und Verbände, insbesondere Naturschutzverbände.

 

Hinweis: Bitte klären Sie die Förderfähigkeit Ihrer Institution frühzeitig mit den für die Förderung verantwortlichen Ansprechpartnern.

Förderfähige Gebietskulisse

Rheinland-Pfalz: Birkenfeld, Trier, Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Vulkaneifel, Trier-Saarburg, Frankenthal, Kaiserslautern (KS, LK).

Saarland

Kooperationsmöglichkeiten bestehen mit Frankreich, Belgien und Luxemburg.

 

Achtung: Bitte prüfen Sie im Kooperationsprogramm ab S. 5 und ggf. mit einem Ansprechpartner welche Teilräume der Staaten förderfähig sind.

Art der Unterstützung

Nicht rückzahlbare Finanzhilfen

Beschreibung

Beispiele (nicht abschließend) für Fördermaßnahmen:

  • Erstellung und Verteilung von mehrsprachigen Informationsmaterialien zum Schutz der Biodiversität in der Großregion.
  • Grenzüberschreitende Sensibilisierung für das eigene Naturerbe.

 

Hinweis: Weitere förderrelevante Informationen zur Maßnahme finden Sie im Kooperationsprogramm ab S. 50.

Zielgruppe

  • Öffentliche Verwaltungen.
  • Landwirte, Land- und Waldbesitzer.
  • Direkt oder indirekt die Bevölkerung der Großregion.

Zentrale Zuwendungsvoraussetzungen

Projekte, für die die Notifizierung einer neuen Beihilferegelung bei der Kommission erforderlich wäre, sind nicht förderfähig. Das bedeutet das Mittel, die privaten Akteuren zugewiesen werden, der De-Minimis-Verordnung oder der allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung der Kommission für staatliche Beihilfen Rechnung tragen müssen.

 

Der grenzüberschreitende Charackter der unterstützten Maßnahmen muss nachgewiesen werden. Das Projekt muss die beiden folgenden Kriterien erfüllen:

  • Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Vorhaben,
  • Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Vorhaben.

 

Darüber hinaus muss das Projekt mindestens einem der beiden folgenden Kriterien entsprechen:

  • Zusammenarbeit bei der personellen Ausstattung,
  • Zusammenarbeit bei der Finanzierung der Vorhaben.

Projektauswahlkriterien

Projekte, die folgende Kriterien erfüllen, können vorrangig behandelt werden:

  • Fähigkeit, die Beschäftigungsfähigkeit der Bevölkerung der Großregion zu verbessern.
  • Komplementarität mit anderen Maßnahmen in den Teilgebieten, die im Rahmen der verschiedenen regionalen und grenzüberschreitenden Strategien umgesetzt werden (regionale, nationale, europäische Programme).
  • Übertragbarkeit auf andere Teile des Kooperationsgebiets.

Handlungsfelder

Bildung für nachhaltige Entwicklung und berufliche Qualifizierung Umwelt- und Naturschutz

Subthemen

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltpädagogik, lebenslanges Lernen
  • Naturschutz und Landschaftspflege

Stand: Oktober 2018