Förderdatenbank

Gewähltes Projekt:

Förderung sozialer Innovation

ESF

Brandenburg

Die nachfolgenden Inhalte stammen aus dem Operationellen Programm für den Europäischen Sozialfonds (ESF) des Landes Brandenburg 2014-2020 (Version 1.3).

Kurzbeschreibung

Entwicklung und Erprobung neuartiger Lösungsansätze und Instrumente zur Verbesserung der Anpassungsfähigkeit von Brandenburger Unternehmen und Arbeitskräften unter Berücksichtigung konkreter Bedarfslagen oder absehbarer Entwicklungen.

Förderziel

Erprobung innovativer beschäftigungspolitischer Maßnahmen in KMU.

Fördergegenstände

Demonstrations-, Modell- und Pilotvorhaben

Zuwendungsempfänger

Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften.

Förderfähige Gebietskulisse

Landesweit

Art der Unterstützung

Zuschuss

Beschreibung

Es ist vorgesehen, landesweite (Förder-)Strategien um themenspezifische Modellprojekte zu ergänzen. Die in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählten Projektträger sollen an konkreten Bedarfslagen oder absehbaren Entwicklungen orientierte Angebote zur Verbesserung der Anpassungsfähigkeit von Brandenburger Unternehmen und Arbeitskräften entwickeln.
Gefördert wird die Entwicklung und Erprobung von Lösungsansätzen und Instrumenten, die bislang so in Brandenburg nicht praktiziert werden.
Ziel ist es, diese neuen Lösungsideen auf ihre Umsetzbarkeit und Wirksamkeit in Brandenburg zu prüfen, zu testen und somit das beschäftigungspolitische Instrumentarium weiterzuentwickeln.

 

Die systematische Bewertung der umgesetzten Modellprojekte und der Transfer erfolgreich erprobter Lösungsansätze sind daher integrale Bestandteile der Förderung. Im Rahmen der Förderung soll auch der themenspezifische Erfahrungsaustausch mit anderen Bundesländern bzw. EU-Mitgliedsstaaten gefördert werden. Die Modellprojekte im Rahmen der Investitionspriorität „Anpassung der Arbeitskräfte, Unternehmen und Unternehmer an den Wandel“ setzen in der Regel auf der betrieblichen Ebene an, die Angebote richten sich in erster Linie an KMU. Bei und mit ihnen sollen die Entwicklung und die modellhafte Erprobung von Maßnahmen stattfinden. Insoweit sind sie neben den potenziellen Nachnutzern der Ergebnisse, wie z. B. Ministerien, Wirtschafts- und Sozialpartner, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Kammern etc., die erfolgreich getestete Ansätze und Instrumente übernehmen und in der Fläche einführen sollen, selbst als Akteure beteiligt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit der entwickelten Problemlösungen.

Zielgruppe

Klein- und mittelständische Unternehmen sowie potenzielle Nachnutzer der Ergebnisse, wie z. B. Ministerien, Wirtschafts- und Sozialpartner, Bildungseinrichtungen, Kommunen, Kammern etc.

Auswahlverfahren

Die Fördervorhaben werden grundsätzlich entweder durch Antrags- oder Wettbewerbsverfahren oder aus bewährten Förderaktivitäten heraus identifiziert. Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt grundsätzlich durch die Bewilligungsstelle oder ein Gremium, ggf. unterstützt durch fachliche Voten Dritter.

Projektauswahlkriterien

Für eine Förderung kommen nur solche Vorhaben in Betracht, die mit dem nationalen und gemeinschaftlichen Recht vereinbar sind. Die Anträge werden in geeigneten Verfahren auf der Grundlage der vom Begleitausschuss geprüften und genehmigten Kriterien bewertet.

 

Wesentliche Kriterien sind:

  • Die Übereinstimmung mit den Fördervoraussetzungen der einzelnen Förderprogramme.
  • Die Einhaltung und Erreichbarkeit der im OP festgelegten Ziele.
  • Eine angemessene Berücksichtigung der Querschnittsziele des Programms.
  • Die Einhaltung der rechtlichen und wirtschaftlichen Maßgaben an das Projekt und an den Träger (Landeshaushaltsrecht, Beihilfe, öffentliches Auftragswesen, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit).

Art des raumbezogenen Ansatzes

Integrierte nachhaltige Stadtentwicklung

Kurzbeschreibung

Integrierte, nachhaltige Stadt-Umland-Entwicklung (Stadt-Umland-Wettbewerb, SUW)

Beschreibung

Hinweis: Die Umsetzung des Integrierten Ansatzes ist aus EU-Mitteln des EFRE und unter Beteiligung des ESF und des ELER vorgesehen. Zur Klärung der Rahmenbedingungen einer fondsübergreifenden Förderung informieren Sie sich bitte auf der Webseite des Stadt-Umland-Wettbewerbs und sprechen Sie ggf. mit dem zuständigen Ansprechpartner. Eine detaillierte Beschreibung zentraler Zuwendungsvorausetzungen findet sich im Operationellen Programm des EFRE-Brandenburg, S. 116ff.

 

Artikel 7 der EFRE-Verordnung benennt mit den Herausforderungen in den Bereichen Ökonomie, Umwelt, Klima, Demografie und Soziales fünf Dimensionen der nachhaltigen Stadtentwicklung, die es zu berücksichtigen gilt.

Die Landesregierung greift mit ihrem Kabinettbeschluss vom 30.10.2012 zur EU-Förderperiode 2014-2020 diese Dimensionen auf und benennt das integrative Zusammenspiel von Stadt und Umland als eine der drei zentralen Querschnittsaufgaben. Sie trägt damit auch zur Umsetzung der in Abstimmung befindlichen brandenburgischen Nachhaltigkeitsstrategie bei.

 

Das wesentliche Element, die hierzu erforderlichen Kooperationen, Strategien und Projekte anzuregen und zu verstärken, ist der Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW). Er soll dazu beitragen, Strategien zu entwickeln und entsprechend der Herausforderungen Projekte umzusetzen. Mit Bezug auf die unterschiedlichen Potentiale und Herausforderungen der Städte und der ländlichen Räume soll deren gemeinsame Entwicklung gefördert werden. Die in einer Strategie zusammengefassten Projekte sollen die Städte und das Umland in ihrer Funktionsentwicklung unterstützen. Sie sollen kooperativ und partnerschaftlich mit relevanten Akteuren in den jeweiligen Räumen entwickelt und abgestimmt werden.
Insgesamt drei Themenfelder bilden den Rahmen, an dem sich die Strategien und Projekte inhaltlich ausrichten sollen:

  • Infrastruktur und Umwelt.
  • Mobilität und Energie.
  • Wirtschaft und Tourismus.

 

In den Wettbewerbsbeiträgen sollte auf alle Themenfelder Bezug genommen werden, entweder durch direkte Auswahl oder durch Querbezüge.

Es wird über die Fördermöglichkeiten der Mischachse hinaus durch diesen Wettbewerb der Anstoß gegeben, auch andere Fördermöglichkeiten im Rahmen der OP EFRE, ESF, des ELER sowie der nationalen Förderung inhaltlich einzubeziehen.

Fonds

EFRE, ESF, ELER

Weiterführende Informationen

Stadt-Umland Wettbewerb

Handlungsfelder

Bildung für nachhaltige Entwicklung und berufliche Qualifizierung Allgemein Nachhaltiges Wirtschaften

Subthemen

  • Berufliche Aus- und Weiterbildung und Berufsorientierung für eine "Green Economy/Society“
  • Alle
  • Ökologisch nachhaltige Produkte, Dienstleistungen, Verfahren, Unternehmen und Infrastrukturen

Stand: Oktober 2018