Jugendfreiwilligendienste

ESF

Thüringen

Die nachfolgenden Inhalte stammen aus dem Operationellen Programm für den Europäischen Sozialfonds (ESF) des Landes Thüringen 2014-2020 (Version 1.0).

Kurzbeschreibung

Die Maßnahme umfasst die Förderung der Jugendfreiwilligendienste in den Bereichen Soziales, Ökologie, Denkmalschutz, Sport und Kultur sowie Beratung und Hilfe zur Berufsorientierung sowie zur Berufsvorbereitung als Voraussetzung für den Zugang zum Arbeitsmarkt.

Förderziel

Die Förderung zielt auf die betriebsnahe Ausbildungsvorbereitung und die Sicherung des Fachkräftenachwuchses sowie eine Erhöhung der Beteiligung an der beruflichen Erstausbildung ab.

Fördergegenstände

Beschäftigung, Bildung, Qualifizierung

Zuwendungsempfänger

  • Träger der Jugendfreiwilligendienste
  • Bildungseinrichtungen
  • Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern

Förderfähige Gebietskulisse

landesweit

Art der Unterstützung

Zuschuss

Beschreibung

Die geplanten Maßnahmen sind zielgruppenspezifische und an den zukünftigen Bedürfnissen des Arbeitsmarktes orientierte Angebote zur Kompetenzentwicklung, der Berufsorientierung, der berufsbezogenen Beratung und Hilfe sowie der Berufsvorbereitung als Voraussetzung für den Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Jugendfreiwilligendienste werden in den Bereichen Soziales, Ökologie, Denkmalschutz, Sport und Kultur durchgeführt.

Insbesondere in den Bereichen der Sozialwirtschaft bieten die Maßnahmen Chancen, angesichts des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels neue Zielgruppen für den Fachkräftenachwuchs in den Blick zu nehmen und junge Menschen zu orientieren. Die Ableistung eines Freiwilligendienstes kann Teilnehmende zur Ausbildung im sozialen Bereich motivieren und trägt somit nachhaltig zur Nachwuchsgewinnung und Mitarbeitergewinnung bei.

Mit der Unterstützung der Maßnahmen im Rahmen des spezifischen Ziels „Erhöhung der Beteiligung an der beruflichen Erstausbildung“ wird das Ziel verfolgt, sowohl Frauen als auch Männern den gleichen Zugang zur Ausbildung zu ermöglichen. Damit wird dem Querschnittsziel der Gleichstellung von Frauen und Männern gefolgt. Im Rahmen der Förderung des Thüringen Jahres – Freiwilliges Ökologisches Jahr – werden umweltbezogene Aspekte der Nachhaltigkeit sowie des Naturschutzes vermittelt.

Zielgruppe

  • Jugendliche und junge Erwachsene
  • Auszubildende in KMU, die nicht die erforderlichen Ausbildungsinhalte vermitteln können.

Zentrale Zuwendungsvoraussetzungen

keine Angabe

Auswahlverfahren

Anknüpfend an die Erfahrungen der vorangegangenen Förderperiode wird es Projektauswahlkriterien geben, die durch den Begleitausschuss gebilligt werden. Ein wesentliches Element der Auswahlkriterien sind die Förderrichtlinien. Durch dieses Verfahren sind sowohl eine hohe Transparenz der Auswahlentscheidung als auch eine Gleichbehandlung aller potentiellen Projektträger sichergestellt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über dem Zuwendungsverfahren vorgeschaltete Wettbewerbsverfahren – z. B. Ideenwettbewerbe -, Projektideen auszuwählen. Die Bewertung der Projektideen erfolgt in diesen Fällen durch eine fachkundige Jury, die sich im Wesentlichen aus Vertretern des zuständigen Ministeriums, der Bewilligungsstelle sowie ggf. WISO-Partnern zusammensetzt. Zur Sicherstellung der Transparenz des Verfahrens wird die Zusammensetzung der Jury im jeweiligen Wettbewerbsverfahren bekannt gegeben. Das Berufen der Jury erfolgt durch die Bewilligungsstelle im Einvernehmen mit dem die Fachaufsicht führenden Ministerium.

Projektauswahlkriterien

Die Leitprinzipien für die Auswahl der Projekte werden allgemein bekannt gegeben. Wesentliche Auswahlkriterien sind u. a.:

  • Beitrag des Projektes zu einem spezifischen Ziel des Operationellen Programms
  • Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Projektträgers
  • wirtschaftliche Angemessenheit der Projektausgaben
  • gesicherte Gesamtfinanzierung
  • Berücksichtigen der Querschnittsziele des Operationellen Programms.

Handlungsfelder

Bildung für nachhaltige Entwicklung und berufliche Qualifizierung

Subthemen

  • Berufliche Aus- und Weiterbildung und Berufsorientierung für eine "Green Economy/Society“

Stand: Oktober 2018